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	<title>NEIN beim Volksentscheid!</title>
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	<description>Man muss auch NEIN sagen können</description>
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		<title>Nach dem Volksentscheid</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>desec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider haben wir die Abstimmung verloren. Es ist uns — allen auf der NEIN-Seite stehenden Gruppierungen insgesamt — nicht gelungen, den Wahlberechtigten klarzumachen, was alles auf dem Spiel steht. Dieser Umstand ist vor allem aus der Wahlbeteiligung ersichtlich, die gerade mal 37,7 Prozent betrug. Von 9.362.326 Wahlberechtigten stimmten 1.375.948 mit „Nein“. Ihnen stehen allerdings 2.149.010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-829" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/826/bavaria"><img class="alignleft size-full wp-image-829" title="bavaria" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/bavaria.jpg" alt="" width="192" height="309" /></a>Leider haben wir die Abstimmung verloren.</p>
<p>Es ist uns — allen auf der NEIN-Seite stehenden Gruppierungen insgesamt — nicht gelungen, den Wahlberechtigten klarzumachen, was alles auf dem Spiel steht. Dieser Umstand ist vor allem aus der Wahlbeteiligung ersichtlich, die gerade mal 37,7 Prozent betrug.</p>
<p>Von 9.362.326 Wahlberechtigten stimmten 1.375.948 mit „Nein“. Ihnen stehen allerdings 2.149.010 Befürworter des totalen Rauchverbots, also „Ja“-Stimmen gegenüber.</p>
<p>Dass sich gerade mal 1,38 Millionen aufgerufen fühlten, sich gegen eine radikale Verschärfung der Rauchverbote zur Wehr zu setzen, ist in der Tat enttäuschend.<br />
Vielen wird jetzt erst klar, was der Ausgang dieses Volksentscheids bedeutet, vielen wird es erst ab 1. August klar werden, wenn das somit „vom Volk abgesegnete“ Gesetz in Kraft tritt — wie auch immer: All diese haben wir alle zusammen nicht „erreicht“, unabhängig davon, mit wieviel oder wie wenig Geld die betreffende NEIN-Gruppe ausgestattet war.</p>
<p>Für manche Menschen bedeutet der Ausgang der Abstimmung den direkten Weg in den Ruin. Das wird von der Gegenseite gern bestritten, aber die Betroffenen wissen es besser. Denn sie haben bereits einschlägige Erfahrungen gemacht, sich 2008 gerade noch mit der Gründung von Raucherclubs retten können, was nun ebenfalls verboten ist.<br />
„Guten Morgen, damit sind wir nun im Verbotsstaat angekommen“, sagte Herr Bergmüller von „Bayern sagt Nein“ am Montag ganz richtig. Und mit Recht verwies er auch darauf, dass die Aufklärungsarbeit, die zu einem anderen Ergebnis hätte führen können, eigentlich die Aufgabe der bayerischen Staatsregierung gewesen wäre.</p>
<p>Die hauptsächlich Leidtragenden an der ganzen Sache, die Wirte, über deren Existenz nun „das Volk“ entschieden hat, sind der Verzweiflung nahe und äußern sich zum Teil auch entsprechend. „Schlechte Verlierer“ werden sie dafür von der triumphierenden Gegenseite tituliert, die mit Häme nicht spart. Nach Auffassung der Gewinner sollten sie sich also brav in ihr Schicksal fügen, dass ihnen die Entscheidungsfreiheit aberkannt wurde, und klaglos in die Pleite gehen — oder auf die Wunder warten, die ihnen versprochen wurden.</p>
<p>Und wie geht es nun weiter?</p>
<p>Die Verbotsbefürworter starten bereits durch und wollen nun, wie zu erwarten war, ganz Deutschland unter ihre Fittiche bekommen. Ihre Chancen stehen nicht schlecht, schließlich haben sie auch anderswo fast die gesamte Medienlandschaft hinter sich. Das parteiische Verhalten der Massenmedien ist einer der beklagenswertesten Punkte bei diesem merkwürdigen Marsch in die Entmündigung ganzer Bevölkerungsgruppen.<br />
Es wird auch in anderen Bundesländern Volksbegehren geben — man darf gespannt sein, ob dort der Entwicklung in Bayern genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde, oder ob man dort denkt, das sei ja alles nur eine regionale Angelegenheit.</p>
<p>Bayern jedenfalls ist gefallen.<br />
Wir sind uns sicher, dass auch hier schon bald weitere Verbote gefordert werden.</p>
<p><strong>Unser aufrichtiger Dank gilt all denen, die mit ihrem „Nein“ das zu verhindern versuchten, was nun kommt.</strong></p>
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		<title>Prominente gegen totales Rauchverbot in Bayern</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 01:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>desec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 20 Prominente setzen ein „Rauchzeichen“ zum Volksentscheid. Sie befürworten ein „Nein“ zum totalen Rauchverbot. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs  gehören der Schriftsteller Harry Rowohlt und weitere Autoren, Künstler wie Konstantin Wecker, Katja Flint, Max Tidof und Joe Jackson sowie Regisseure wie u. a. Dominik Graf und Peter Patzak. Die Unterzeichner wenden sich gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/?attachment_id=818"></a><a rel="attachment wp-att-823" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/814/rauchzeichen"><img class="alignleft size-full wp-image-823" title="rauchzeichen" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/rauchzeichen.jpg" alt="" width="176" height="90" /></a>Über 20 Prominente setzen ein „Rauchzeichen“ zum Volksentscheid. Sie befürworten ein „Nein“ zum totalen Rauchverbot.</strong></p>
<p>Zu den Unterzeichnern des Aufrufs  gehören der Schriftsteller Harry Rowohlt und weitere Autoren, Künstler wie Konstantin Wecker, Katja Flint, Max Tidof und Joe Jackson sowie Regisseure wie u. a. Dominik Graf und Peter Patzak.</p>
<p>Die Unterzeichner wenden sich gegen die „Verfolgung von Minderheiten“, in diesem Fall der Raucher, und erkennen eine Ausuferung des Gesundheitsschutzes ins Groteske.</p>
<p>„Mutet es nicht absurd an“, schreiben sie, „wenn an manchen großen Straßen abertausende Autos in einer Stunde vorbeirasen, und man nicht sie, sondern den einsamen Raucher an der Bushaltestelle verbietet?“</p>
<p>So reiche auch das bereits auf über 85 Prozent der Gastronomieflächen bestehende Rauchverbot völlig aus. „Die Nichtraucher haben doch schon fast 90 Prozent der Lokale für sich“, sagt Zé do Rock aus München, preisgekrönter deutsch-brasilianische Schriftsteller und Initiator der Erklärung, „warum müssen es unbedingt 100 Prozent sein? Ist es einer zivilisierten Gesellschaft würdig, den etwa 30 Prozent Rauchern keinen einziger Quadratmeter zu gönnen?“ Wenn alles verboten werde, von was sich irgendwer belästigt fühlt, führe das unweigerlich in ein „Gesundheits- und Sicherheitsmittelalter“.</p>
<p><strong><a href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/rauchzeichen/" target="_blank">&gt;&gt; Höchste Zeit für ein Rauchzeichen</a></strong></p>
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		<title>Großbritanniens Kneipen-Katastrophe, Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 12:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xila</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[GB]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pubsterben]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Volksentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtshaussterben]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kneipensterben in Großbritannien in Zahlen (Pub-Schließungen minus Pub-Neueröffnungen): 2005: 102 2006: 216 2007 (Rauchverbot ab 1.7.2007): 1409 2008:  2000 2009: 2365 2010: Nach letztem Stand etwa 40 Pubs pro Woche. Hochgerechnet sind um die 2000 im ganzen Jahr zu befürchten. Die Pubs ächzen nicht nur unter dem Rauchverbot, sondern hatten in den letzten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Kneipensterben in Großbritannien in <a title="Zahlen" href="http://www.beerandpub.com/newsList_detail.aspx?newsId=235">Zahlen</a> (Pub-Schließungen minus Pub-Neueröffnungen):</strong></p>
<ul>
<li>2005: 102</li>
<li>2006: 216</li>
<li>2007 (Rauchverbot ab 1.7.2007): 1409</li>
<li>2008:  <a title="2000" href="http://www.beerandpub.com/newsList_detail.aspx?newsId=271">2000</a></li>
<li>2009: <a title="2365" href="http://www.beerandpub.com/newsList_detail.aspx?newsId=317">2365</a></li>
<li><a title="2010" href="http://www.beerandpub.com/newsList_detail.aspx?newsId=332">2010</a>: Nach letztem Stand etwa 40 Pubs pro Woche. Hochgerechnet sind um die 2000 im ganzen Jahr zu befürchten.</li>
</ul>
<p>Die Pubs ächzen nicht nur unter dem Rauchverbot, sondern hatten in den letzten Jahren gegen eine Vielzahl schikanöser Gesetzesmaßnahmen anzuwirtschaften. Ab 2009 spielte auch der Finanzcrash eine Rolle; in jenem Jahr war auch das Pubsterben in <a title="London" href="http://www.beerandpub.com/newsList_detail.aspx?newsId=309">London</a> auffallend hoch, dessen Lokale zuvor noch vergleichsweise glimpflich davongekommen war. Der Zusammenhang zwischen dem totalen Rauchverbot und dem Kneipensterben in Großbritannien ist aber dennoch so offensichtlich, daß die Regierung eine <a title="Untersuchung" href="http://www.mirror.co.uk/news/top-stories/2010/06/27/pub-smoke-ban-review-115875-22363851/">Untersuchung</a> angeordnet hat. Bis zum Herbst soll ein Bericht über die Auswirkungen des Pub-Rauchverbots vorgelegt werden.</p>
<p>Die nackten Zahlen alleine zu betrachten reicht nicht aus, um die Folgen dieser Entwicklungen einzuschätzen. <strong>Jeder geschlossene Pub bedeutet einen <a title="Schjcksalsschlag" href="http://www.caterersearch.com/Articles/2009/08/28/329506/the-human-cost-of-pub-closures.htm">Schicksalsschlag</a> nicht nur für seinen Eigentümer oder Pächter, sondern auch für die Mitarbeiter und nicht zuletzt die Gäste.</strong> Das gilt besonders im ländlichen Raum, wo der örtliche Pub eine genauso gewichtige Rolle spielt wie in Bayern das Dorfwirtshaus. &#8220;The Pub is the Hub&#8221; ist eine gebräuchliche Redensart in Großbritannien &#8211; sinngemäß auf bayerische Verhältnisse übertragen, könnte man frei übersetzen: &#8220;Alles dreht sich um die Dorfwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Das Pubsterben ist noch längst nicht beendet. Das beweist eine Durchsicht von Google-News nach aktuellen Berichten aus der britischen Lokalpresse über das Kneipensterben. Die folgende Auflistung beschränkt sich auf Berichte der letzten drei Wochen, die online auf Anhieb und mit ausdrücklicher Bezugnahme auf das Rauchverbot zu finden waren. Es ist nur die Spitze des Eisbergs.</p>
<p><strong>27.6.2010</strong> Der <a title="Club" href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1289948/Smoking-ban-kills-Trimdon-club-Blairs-New-Labour-born.html?ito=feeds-newsxml">Club</a>, in dem Tony Blairs New Labour ins Leben gerufen wurde, muß wegen des Rauchverbots schließen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>24.6.2010</strong> &#8211; <a title="Dorfpub" href="http://www.granthamjournal.co.uk/news/council_planners_call_time_on_village_pub_1_657837">Dorfpub</a> in Claypole, geschlossen seit August 2009.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>23.6.2010</strong> Leeds: Wie der individuelle Ruin der <a title="Betroffenen" href="http://www.yorkshireeveningpost.co.uk/news/Leeds-victims-of-recession-tell.6377169.jp">Betroffenen</a> aussieht.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>18.6.2010</strong> Edinburgh: <a title="Traditions-Pub" href="http://news.scotsman.com/edinburgh/Landlady-calls-time-on-Royal.6370669.jp">Traditions-Pub</a>, bestehend seit 1740, muß aufgeben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>11.6.2010</strong> Chesterton: Leerstehender <a title="Pub" href="http://www.thisisstaffordshire.co.uk/news/Firm-serves-plan-19-homes/article-2291641-detail/article.html">Pub</a> soll abgerissen und Wohnhäuser gebaut werden. Die Pub-Kette Tavern hatte seit 2008 vergeblich nach einem Pächter oder Käufer gesucht.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>9.6.2010</strong> Preston: Ein früher sehr beliebter <a title="Pub" href="http://www.lep.co.uk/lifestyle/former_favourite_pub_with_a_view_shut_down_1_783992">Pub</a> mußte schließen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>9.6.2010</strong> Calderdale: Historische <a title="Pubs" href="http://www.halifaxcourier.co.uk/news/Pubs-going-for-a-song.6349598.jp">Pubs</a> zum Schleuderpreis zu verkaufen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>5.6.2010</strong> Aberdeen: <a title="Pub" href="http://www.pressandjournal.co.uk/Article.aspx/1768834?UserKey=">Pub</a> wird in ein Apartment-Haus umgewandelt.</p>
<p class="MsoNormal">Ähnliche Berichte werden auch in Bayern zu erwarten sein, sollte das totale Rauchverbot Wirklichkeit werden. Vermutlich jahrelang &#8211; <strong>in Großbritannien steht das Rauchverbot immerhin schon kurz vor seinem dritten Jahrestag, ohne daß ein Ende des Pubsterbens absehbar wäre</strong>. In <a title="Irland" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/475">Irland</a> dauert es sogar schon seit sechs Jahren an.</p>
<p class="MsoNormal">Wer auch immer Ihnen <a title="weiszumachen" href="http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/PM_Nichtraucherschutz_wirkt.pdf">weiszumachen</a> versucht, daß durch das Rauchverbot in Bayern &#8220;weder drastische Umsatzeinbußen noch massive Arbeitsplatzverluste&#8221; zu  erwarten seien und sich dabei auf das Beispiel Großbritannien beruft: Trauen Sie ihm nicht. Fragen Sie sich lieber, welchen Grund diese Leute haben, etwas zu behaupten, das näher betrachtet, so weit von der Wahrheit entfernt ist. <strong>In Wirklichkeit ist diesen Leuten nämlich kein Preis zu hoch, den die Gastronomie, der Steuerzahler und die Gesellschaft für das von ihnen so heiß ersehnte Rauchverbot bezahlen müßten.</strong> Denn was aus den Kneipen wird, ist ihnen einfach egal. Das Rauchverbot ist ihnen eine Mission, die sie unter allen Umständen erfolgreich abschließen wollen. Ihr Kampf gegen das Rauchen ist eine Art <a title="heiliger Krieg" href="http://www.tobaccofreeworld.ca/2010/05/press-release-for-the-start-of-the-jtfw/">heiliger Krieg</a>: nicht mehr hinterfragbar, Kompromisse gänzlich unerwünscht. Und im Krieg stirbt bekanntlich als Erstes die Wahrheit.</p>
<p class="MsoNormal">Den Preis, den das totale Rauchverbot kosten würde, bezahlen am Ende die Bürger. Seien Sie mißtrauisch gegenüber den Beteuerungen, für das Rauchverbot müßten sie doch gar gar keinen Preis bezahlen, sondern könnten sich im Gegenteil auf die sprichwörtlichen &#8220;blühenden Landschaften&#8221; freuen &#8211; voller florierender Kneipen und Wirtshäuser, dicht gefüllt mit glücklichen und gesunden nichtrauchenden Gästen! Dieses Kitschidyll entspricht nicht dem, was in anderen Ländern nach dem totalen Rauchverbot in der Gastronomie erlebt und erfahren wurde. Bayern wird nicht aufatmen, sollte die Vision eines ausnahmslosen Rauchverbots Wirklichkeit werden &#8211; ganz im Gegenteil.</p>
<p class="MsoNormal">Mit einem NEIN beim Volksentscheid bleibt alles, wie es sich im letzten Jahr größtenteils gut bewährt hat: Eine komfortable Mehrheit von Nichtraucherlokalen für diejenigen, die sich in einer solchen Atmosphäre wohler fühlen, und eine kleine Minderheit von Raucherlokalen, die den Leuten gefällt, die auf die Zigarette zum Bier nicht verzichten möchten.  Jeder Gast findet in der Vielfalt der Angebote das, was er sucht. So ist es jetzt, und so sollte es auch bleiben.</p>
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		<title>Richard &#8220;Richie&#8221; Rigan</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 15:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elvis von Schwabing]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Rigan]]></category>
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		<category><![CDATA[Rigan-Clan]]></category>
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		<description><![CDATA[Richard &#8220;Richie&#8221; Rigan, Jahrgang 1945,  hat jahrelang in Schwabing eine Musikkneipe betrieben und macht seit 50 Jahren Rock &#8216;n&#8217; Roll. Von vielen wurde er nur der &#8220;Elvis von Schwabing&#8221; genannt. Kaum jemand kennt Schwabing so gut wie er und kaum jemand kennt Schwabing so wohl von der Seite als Künstler als auch als Wirt. Ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_803" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-803" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/802/ritchie_rigan" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-803 " style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ritchie_Rigan" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/Ritchie_Rigan-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Rigan, Schwabinger Urgestein, spricht sich gegen das totale Rauchverbot ind er Gastronomie aus </p></div>
<p>Richard &#8220;Richie&#8221; Rigan, Jahrgang 1945,  hat jahrelang in Schwabing eine Musikkneipe betrieben und macht seit 50 Jahren Rock &#8216;n&#8217; Roll. Von vielen wurde er nur der &#8220;Elvis von Schwabing&#8221; genannt. Kaum jemand kennt Schwabing so gut wie er und kaum jemand kennt Schwabing so wohl von der Seite als Künstler als auch als Wirt. Ob Udo Jürgens, die Bay City Rollers, The Searchers oder Nina Hagen, Paul Breitner oder Mike Oldfield &#8211; es gibt kaum jemanden aus den 70er und 80er Jahren, der nicht im Rigan-Club aufgetreten wäre oder dort seine ersten Gehversuche gemacht hätte.</p>
<p>Auch Richard Rigan wehrt sich gegen den Volksentscheid der ÖDP und ist klar gegen ein totales Rauchverbot in Bayerns Gastronomie. Rigan wörtlich: &#8220;Wer vor Fleisch, Alkohol und Tabletten warnt, der muss auch Sport, körperliche Arbeit und verbleiten Fisch auf den Index setzen. Gegen Fettleibigkeit, Autos die völlig unsinnig 500 PS haben und Gemüse, das nach Papier schmeckt, ist mäßiges Rauchen geradezu empfehlenswert. Den Gastronom in seiner freien Entscheidung zu nötigen ist ein Paradox und eine Unverschämtheit. Daher sage ich: NEIN – zum totalen Rauchverbot am 4. Juli 2010.&#8221;</p>
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		<title>Schwabings Kult-Kneipen durch Rauchverbot in Gefahr</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>desec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der legendären alten Kneipenkultur im Künstlerviertel München-Schwabing droht mit dem absoluten Rauchverbot der Untergang, allem voran der Livemusik-Szene. Schwabinger Wirte wehren sich dagegen in einem gemeinsamen Aufruf. Viele Schwabinger Wirte unterstützen den Kampf gegen das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie und rufen mit der Initiative Schwabing sagt Nein dazu auf, beim Volksentscheid am 4. Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-774" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/773/plakat_schwabing-sagt-nein_kl"><img class="alignleft size-full wp-image-774" title="plakat_schwabing-sagt-nein_kl" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/plakat_schwabing-sagt-nein_kl.jpg" alt="" width="207" height="293" /></a></p>
<p>Der legendären alten Kneipenkultur im Künstlerviertel München-Schwabing droht mit dem absoluten Rauchverbot der Untergang, allem voran der Livemusik-Szene. Schwabinger Wirte wehren sich dagegen in einem gemeinsamen Aufruf.</p>
<p>Viele Schwabinger Wirte unterstützen den Kampf gegen das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie und rufen mit der Initiative <em>Schwabing sagt Nein</em> dazu auf, beim Volksentscheid am 4. Juli mit „Nein“ zu stimmen.<br />
Ein rigides Gesetz wie das von der ÖDP gewünschte wäre vernichtend für Schwabings berühmte Vielfalt und würde jahre- bis jahrzehntelang erfolgreich betriebene Lokale direkt in den Ruin führen.</p>
<p>Besonders betroffen wäre die Livemusik-Szene, die einst erheblich zu Schwabings Ruf als Künstlerviertel beigetragen hat. „Ein tägliches Livemusik-Programm wird ohnehin nur noch im <em>Schwabinger Podium</em> und im <em>Alfonso’s</em> geboten“, sagt die Rock-Pianistin Renate Dienersberger, seit über zwanzig Jahren Teil der Szene und bestens mit ihr vertraut. „Wenn die zum Rauchverbot gezwungen werden, ist es ganz aus damit, und auch die Musiker verlieren dort ihre Jobs.“</p>
<p>Renate Vogel, Inhaberin des <em>Schwabinger Podiums</em>, bestätigt: „Die meisten unserer Gäste sind nun einmal Raucher. Wenn wir diejenigen, die dann überhaupt noch kommen, zum Rauchen rausjagen müssen, bringt der Betrieb draußen vor der Tür die Nachbarn auf die Palme.“ – „Und wie schnell Anwohnerbeschwerden zur Schließung eines Live-Clubs führen können, hat die Vergangenheit oft genug gezeigt“, ergänzt Evi Hentschel-Meister, Geschäftsführerin des <em>Alfonso’s</em> und Sprecherin der Schwabinger Wirte.</p>
<p>Aber auch Lokale, die keine oder nur gelegentlich Livemusik anbieten, bangen um ihre Existenz. „Wenn der Super-GAU eines totalen Rauchverbots eintritt, kann ich meinen Laden dichtmachen“, sagt etwa Hans Karp, seit 40 Jahren Wirt der beliebten Künstlerkneipe <em>Rheinpfalz</em>. „Unsere Gewinnspanne ist kleiner als man denkt, und wenn nur ein Fünftel unserer Gäste wegbleibt, ist Feierabend.“ Dass dieser Gästeschwund eintreten wird, daran hegen die Wirte keinen Zweifel. Schließlich mussten sie bereits 2008, mit Einführung des ersten Rauchverbots in Bayern, massive Umsatzeinbußen hinnehmen und konnten sich nur mit der Einrichtung eines Raucherclubs über Wasser halten. Seit auch die Raucherclubs letzten August per Gesetz verboten wurden, können diese getränkegeprägten Kneipen jetzt nur noch überleben, weil ihre Gastfläche kleiner als 75 m² ist und sie deshalb das Rauchen erlauben dürfen. Damit soll nach dem Willen der ÖDP jetzt auch Schluss sein.</p>
<p>Mit Plakaten und mit ihrer Präsenz auf der Internetseite <a href="http://www.schwabing-sagt-nein.de">www.schwabing-sagt-nein.de</a>, unterstützt von der Privatinitiative <em>NEIN beim Volksentscheid</em>, rufen die Schwabinger Wirte ihre Gäste „und alle, denen etwas am Erhalt des alten Schwabinger Flairs liegt“ dazu auf, beim Volksentscheid die unnötige Gesetzesverschärfung mit einem klaren „Nein“ abzulehnen. „Wir hoffen sehr, dass genügend Leute dies auch tun“, so Dienersberger, „denn andernfalls wird Schwabing zu Tode geschützt. Und wenn Herr Frankenberger von der ÖDP dann etwa die <em>Schwabinger 7</em> rauchfrei besuchen will, wie er im Chat bei der Süddeutschen hat verlauten lassen, wird er sich beeilen müssen, um sein Zerstörungswerk überhaupt noch bewundern zu können. Dabei gibt es schon so viele rauchfreie Kneipen in Schwabing – warum will er eigentlich nicht lieber dorthin?“</p>
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		<item>
		<title>Das Heidelberger Baron-Münchhausen-Zentrum gibt bekannt &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xila</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Zeitungen scheint keine Behauptung zu absurd zu sein, um sie nicht doch erst einmal abzudrucken &#8211; jedenfalls dann, wenn bequemerweise eine Pressemitteilung dazu existiert, die man einfach abschreiben kann. „Nichtraucherschutz wirkt!“ &#8211; das hört sich auch erst einmal gut an. Zur journalistischen Sorgfalt würde allerdings gehören, auch der dahinterstehenden Veröffentlichung ein paar Blicke zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><a rel="attachment wp-att-790" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/748/muenchhausen"><img class="alignleft size-full wp-image-790" title="muenchhausen" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/muenchhausen.jpg" alt="" width="162" height="156" /></a>Den Zeitungen scheint keine Behauptung zu absurd zu sein, um sie nicht doch erst einmal abzudrucken &#8211; jedenfalls dann, wenn bequemerweise eine <a title="Pressemitteilung" href="http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/PM_Nichtraucherschutz_wirkt.pdf">Pressemitteilung</a> dazu existiert, die man einfach abschreiben kann. „Nichtraucherschutz wirkt!“ &#8211; das hört sich auch erst einmal gut an. Zur journalistischen Sorgfalt würde allerdings gehören, auch der dahinterstehenden Veröffentlichung ein paar Blicke zu gönnen. In diesem Fall handelt es sich um zwei neue Publikationen aus dem Hause DKFZ in Heidelberg: <a title="Publikation 1" href="http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/RoteReihe/Band_15_Nichtraucherschutz_wirkt.pdf">Publikation 1.</a> <a title="Publikation 2" href="http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Rauchfreie_Gaststaetten_2010.pdf">Publikation 2.</a> Es nimmt schon ein bißchen wunder, mit welcher Bereitwilligkeit die gesamte deutsche Presse Behauptungen als wahr verbreitet, denen man zehn Kilometer gegen den Wind ansehen kann, daß sie wenig mit Wissenschaft und viel mit Meinungsmache zu tun haben.</p>
<p class="MsoBodyText">
<p class="MsoBodyText">Die Kernbotschaft <strong>&#8220;Wir fordern das totale Rauchverbot in ganz Deutschland! Das Volk will es! Das Volk braucht es! Die Gastronomie wird es lieben!&#8221;</strong> zielt natürlich vorrangig auf den Volksentscheid in Bayern ab &#8211; das läßt sich auch am Zeitpunkt der Veröffentlichung erkennen. <span class="A2"><span style="mso-ansi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt; font-family: Symbol; mso-fareast-font-family: Symbol; mso-bidi-font-family: Symbol; color: windowtext;"><span style="mso-list: Ignore;"></span></span></span>Die überwältigende Mehrheit der Deutschen, nämlich über 70 Prozent der Bevölkerung, heißt es, sei für Rauchverbote in der Gastronomie.  Was nicht dazugesagt wurde: Das bedeutet ganz und gar nicht, daß 70 Prozent der Bevölkerung für ein <em>ausnahmsloses</em> Rauchverbot sind.</p>
<p class="MsoBodyText">In Publikation 2 erfährt man auf Seite 1, daß die &#8220;grundsätzliche Befürwortung oder Ablehnung von Rauchverboten &#8211; unabhängig von den derzeitigen bundeslandspezifischen Ausgesaltungen des Rauchverbots&#8221; erfragt wurde. Auf gut Deutsch:  <strong>Die angeblichen 70 Prozent Rauchverbotsbefürworter enthalten auch alle Umfrageteilnehmer, die mit dem derzeitigen Gesetz &#8211; zum Beispiel auch in Bayern &#8211; vollständig zufrieden sind und sich gar keine Änderungen wünschen. </strong>Einen eindeutigen Hinweis darauf, daß die momentane Regelung samt ihrer Ausnahmen den Beifall der Bevölkerung findet, <strong></strong>erkennt man auch in Publikation 2, Abbildung 22. Laut dieser Grafik ist die <strong>Zustimmung zu Rauchverboten zwischen Februar 2007 und Februar 2008 nicht gestiegen, sondern zurückgegangen. Erst im Februar 2009 </strong>- nachdem die jetzige Regelung in den meisten Bundesländern schon eingeführt war &#8211; <strong>stieg die Zustimmung auf über 70 Prozent an. </strong></p>
<p class="MsoBodyText">Und was, fragen Sie sich zu Recht, halten die Leute dann eigentlich von einem totalen Rauchverbot?  Das DKFZ kann uns das leider nicht verraten &#8211; oder vielleicht wollte man dieses Ergebnis ja auch lieber für sich behalten? Aber im Jahr 2008 ergab eine <span class="A2"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: &amp;amp;amp; mso-fareast-font-family: &amp;amp;amp; mso-bidi-font-family: &amp;amp;amp; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><a title="Allensbach-Umfrage" href="http://www.rauchen-bayern.de/pdf/__www.ifd-allensbach.de_pdf_prd_0801.pdf">Allensbach-Umfrage</a>, </span></span>daß nur 35 Prozent der Bevölkerung ein Rauchverbot dieser Art für richtig halten. Fast die Hälfte der Bevölkerung plädierte für eine Regelung mit Ausnahmen. Und 14 Prozent wollten gar kein gesetzliches Rauchverbot. Wenn heute &#8211; wie vom DKFZ behauptet &#8211; hingegen fast 30 Prozent gegen Rauchverbote irgendwelcher Art sind, dann hätte sich diese Zahl innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt.</p>
<p class="MsoBodyText">Über die Plattheiten und Absurditäten, die in der neuesten Pressemitteilung unter dem angesehenen Namen DKFZ verbreitet werden, kann man sich wirklich nur wundern. So sollen „Messungen des Deutschen Krebsforschungszentrums“ ergeben haben, daß in Nichtrauchergaststätten „die Belastung mit Tabakrauchpartikeln, die tief in die Lunge eindringen können, um rund 80 Prozent gesunken ist“. In reinen Nichtrauchergaststätten, wohlgemerkt. <strong>Aber nur in Nichtraucherlokalen stellt eine solche Luftqualität nach Meinung des DKFZ einen exzellenten Gesundheitsschutz für Angestellte und Gäste dar. Dasselbe Ergebnis gilt hingegen als völlig unzureichend, wenn anstelle eines Rauchverbots eine technische Nichtraucherschutzlösung zum selben Ergebnis führt!</strong> Dann nämlich wird mit Vehemenz abgestritten, daß eine Säuberung der Luft um genau dieselben 80 Prozent ausreichen würden, um Nichtraucher zu schützen.</p>
<p class="MsoBodyText">Weil sie so schön absurd ist, zitieren wir die Textpassage aus dem Vorwort in Publikation 1, in der dies begründet wird, hier in voller Länge:</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><em>„Da selbst kleinste Mengen dieser Substanzen zu Veränderungen des Erbgutes und damit zu einer potenziellen Tumorentwicklung beitragen können, gibt es <strong>keine wissenschaftlich gesicherte Grenzwerte, unterhalb derer die Gesundheit nicht gefährdet</strong> wird. Für Tabakrauch gilt: <strong>Nur eine Nullbelastung schützt </strong>vor den darin enthaltenen Giften und Kanzerogenen.“</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Müßte man diese Vorgabe ernst nehmen, würde also auch kein Weg am Zusperren aller Nichtraucherlokale vorbeiführen. </strong>Denn eine Luftverbesserung um 80 Prozent ist natürlich ganz und gar nicht dasselbe wie eine Nullbelastung!</p>
<p class="MsoNormal">Gut also, daß wir alle im Grunde längst geahnt haben, daß die Null-Molekül-Theorie blühender Blödsinn ist. Denn eine Nullbelastung läßt sich beim besten Willen nicht herstellen, egal ob in einem Lokal nun geraucht wird oder nicht. Nicht einmal im Freien ist eine solche Nullbelastung möglich! Und was das DKFZ ebenfalls verschweigt: Tabakrauch unterscheidet sich nicht nennenswert von dem Rauch bei anderen Verbrennungsprozessen. <strong>Dieselben Kanzerogene, die den Tabakrauch krebsverdächtig machen, werden auch durch brennende Kerzen erzeugt. Oder beim Frittieren und Grillen.</strong> Vom Straßenverkehr ganz zu schweigen &#8211; die Luft an einer vielbefahrenen Straße kann viel schlechter sein als die in einer Raucherkneipe, die mit einer modernen, auf Nichtraucherschutz hin entwickelten Lüftungsanlage ausgestattet ist. <strong>Was also spräche dagegen, beim  technischen Nichtraucherschutz einfach den vom DKFZ so gepriesenen verbesserten  Luftschadstoffwert von Nichtraucherlokalen als Maßstab zu nehmen?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Antwort lautet: Aus Nichtraucherschutzgründen spricht eigentlich gar nichts dagegen. </strong>Daß das DKFZ sich mit Händen und Füßen und mit Argumenten, die jedem anständigen Wissenschaftler eigentlich die Haare zu Berge stehen lassen müßten, dagegen wehrt, liegt daran, daß es das Rauchverbot in der Gastronomie in Wirklichkeit gar nicht deshalb will, weil ihm der Nichtraucherschutz so sehr am Herzen läge. Es ist vielmehr als ein <strong>&#8220;Raucherumerziehungsprogramm&#8221;</strong> gedacht. Das ergibt sich auch aus der Pressemitteilung ebenfalls ganz eindeutig: <em>&#8220;Rauchern helfen die Rauchverbot zudem dabei, den Zigarettenkonsum zu reduzieren oder ganz mit dem Rauchen aufzuhören.&#8221; </em>Das mag ja auch wirklich stimmen &#8211; aber wie könnte das dem Hausrecht der Wirte übergeordnet sein, die in ihren Lokalen das Rauchen erlauben wollen? Auch das Bundesverfassungsgericht hätte bei einer solchen Begründung noch ein Wörtchen mitzureden. Denn der Gesundheitsschutz der Nichtraucher wurde zwar wirklich dem Hausrecht des Gastwirts übergeordnet. Aber daß man auf seine Kosten auch Volksumerziehungsprogramme betreiben darf, davon war nicht die Rede. Das Tabakkontrollzentrum am DKFZ wiederum hat genau diese Umerziehung (nicht den Nichtraucherschutz!) zum Hauptziel:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11.0pt;">&#8220;Das Heidelberger WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle wurde gegründet mit der Zielsetzung, einen spürbaren Beitrag zu nationalen und internationalen Bemühungen um die <strong>Verringerung des Tabakkonsums </strong>zu leisten.&#8221;</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11.0pt;">So kann man das Schwarz auf Weiß auch in der <a title="Selbstdarstellung" href="http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/">Selbstdarstellung</a> auf der DKFZ-Website nachlesen. </span><em></em></p>
<p class="MsoNormal">Natürlich wurde (in Publikation 2) auch wieder einmal eine Beweisführung versucht, daß das totale Rauchverbot in Deutschland überhaupt nicht zu Umsatzeinbußen führen werde, denn anderswo sei das ja auch nicht so gewesen. Ich muß gestehen, die Beweisführung für den stabilen Umsatz bei glücklichen Pub-, Bistro- und Kneipenwirten in Irland, Großbritannien und Frankreich habe ich nur kurz überflogen. Eine eingehende Beschäftigung damit lohnt sich nicht, denn das<strong> Kneipensterben in <a title="Irland" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/475">Irland</a>, in <a title="Großbritannien" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/656">Großbritannien</a> und in <a title="Frankreich" href="http://www.rp-online.de/reise/news/Frankreichs-Cafes-sterben-aus_aid_847337.html">Frankreich</a> ist in den betroffenen Ländern allgemein bekannt und der Zusammenhang mit dem Rauchverbot wird dort nicht bezweifelt.</strong> Warum sollte man sich dann noch die Mühe machen, das Datenmaterial auf Stichhaltigkeit zu überprüfen, mit dem das Offensichtliche wegerklärt werden soll?</p>
<p class="MsoNormal">Auch die Behauptung,  ein ausnahmsloses Rauchverbot &#8211; und nur ein ausnahmsloses Rauchverbot &#8211; werde Wettbewerbsverzerrungen verhindern, ist schon längst <a title="widerlegt" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/594">widerlegt</a>. Die Wettbewerbsverzerrungen betreffen dort, wo drinnen totales Rauchverbot herrscht, eben die Möglichkeit, Raucherbereiche außen einzurichten. Und die Krokodilstränen um die nichtrauchenden Mitarbeiter der Gastronomie setzen der Heuchelei nur noch ein Sahnehäubchen auf. <strong>In einer Branche, die zu mindestens zwei Dritteln aus Nichtraucherbetrieben besteht, in der aber fünfzig bis siebzig Prozent aller Mitarbeiter selbst rauchen, kann doch wirklich jeder Nichtraucher eine Anstellung finden, die seinen Wünschen gerecht wird. </strong>Da haben es eher die rauchenden Kellner und Köche inzwischen schwer, wenn sie lieber in einem Raucherbetrieb arbeiten möchten.</p>
<p class="MsoNormal">Daß die Gastronomie die einzige Branche ohne ein vollständiges Rauchverbot sei, wie die Pressemitteilung behauptet, ist daneben auch unzutreffend. In Deutschland gibt es kein grundsätzliches Rauchverbot an Arbeitsplätzen &#8211; das müßte gerade dem DKFZ bestens bekannt sein, denn darüber hat man dort ja sonst gar nicht genug zu zetern.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Dickfelligkeit, mit der beweisbar unzutreffende Behauptungen über die wirtschaftliche Unbedenklichkeit des Rauchverbots ständig wiederholt werden, erzwingt die Schlußfolgerung, daß hier nicht irrtümlich fehlerhafte Information, sondern ein Fall von gezielter Desinformation vorliegt. <strong>Der Gastronomie kann man in diesem Punkt freilich nichts mehr vormachen. Und gerade in Bayern haben die Wirte Anfang 2008 die Folgen des Total-Rauchverbots schmerzhaft genug zu spüren bekommen. </strong>Die Desinformationskampagne des DKFZ zielt also auf alle diejenigen ab, die es nicht besser wissen können: Ahnungslose Nichtraucher, die vielleicht seit Jahren keine Kneipe mehr von innen gesehen haben und einer angesehenen Institution wie dem DKFZ natürlich Vertrauen schenken. Ein Vertrauen, mit dem in einer Dreistigkeit Schindluder getrieben wird, die einem die Sprache verschlagen könnte.</p>
<p class="MsoBodyText">Das Deutsche Krebsforschungszentrum empfiehlt &#8220;dringend auch für die Gastronomie eine Bundesgesetzgebung ohne Ausnahmeregelungen, die einen hundertprozentigen Nichtraucherschutz gewährleistet&#8221;. Das geht zwar gar nicht, denn Gaststättenrecht ist Ländersache &#8211; aber das Fordern von unsinnigen und undurchführbaren Gesetze, mit denen Rauchern und allen, die mit ihnen zu tun haben, das Leben möglichst sauer gemacht werden soll, ist ja der rote Faden und sogar die Existenzberechtigung des DKFZ. Und damit alles zum Abschluß auch noch eine kämpferische Note bekommt, folgt zum Abschluß der Pressemitteilung noch die Ergänzung: &#8220;Die Politik muß handeln.&#8221;</p>
<p class="MsoBodyText">Mit diesem Satz bin ich als einzigem ebenfalls einverstanden. Denn die Politik sollte wirklich handeln. <strong>All dieser unwissenschaftliche Blödsinn, der unter dem Etikett &#8220;Tabakkontrolle&#8221; aus dem Hause DKFZ in Heidelberg zusammenfabuliert wird, ist nämlich von meinen Steuergeldern mitbezahlt worden. </strong>Und hier ist der Bund sogar wirklich der richtige Ansprechpartner &#8211; das DKFZ wird nämlich zu 80 Prozent aus Bundesmitteln finanziert.</p>
<p class="MsoBodyText">Dem WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle am DKFZ gehören entweder aur der Stelle die finanziellen Mittel entzogen, oder ihre Arbeit sollte wenigstens einer Qualitätskontrolle unterworfen werden. Eine Organisation wie das <a title="Institut" href="http://www.iqwig.de/">Institut</a> für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen würde sich als Kontrollinstanz beispielsweise anbieten. Es muß ein Ende damit haben, daß es ausreichend ist, sich das Etikett &#8220;Wissenschaftler&#8221; anzukleben, um Politik und Medien wie einen Tanzbären am Nasenring vorführen zu können.</p>
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		<title>Gegner des totalen Rauchverbots = Tabaklobby?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 11:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xila</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das jedenfalls scheinen die Befürworter des totalen Rauchverbots selbst ganz fest zu glauben. Auch der Radiospot, den sie auf ihrer Website veröffentlicht haben, hat das zum Inhalt.  Das Reinhören in diese Abgründe an Realitätsverlust ist sehr zu empfehlen &#8211; vor allem für diejenigen, die um ihre berufliche Existenz bangen müssen, falls das Volksbegehren eine Mehrheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das jedenfalls scheinen die Befürworter des totalen Rauchverbots selbst ganz fest zu glauben. Auch der <a title="Radiospot" href="http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/fileadmin/user_upload/redaktion/mitmachen/RadioSpot_JAzumNichtraucherschutz.mp3">Radiospot</a>, den sie auf ihrer Website veröffentlicht haben, hat das zum Inhalt.  Das Reinhören in diese Abgründe an Realitätsverlust ist sehr zu empfehlen &#8211; vor allem für diejenigen, die um ihre berufliche Existenz bangen müssen, falls das Volksbegehren eine Mehrheit findet. <strong>Es gibt unter den &#8220;Ja-Sagern&#8221; offenbar Leute, die meinen im Ernst, Kinkerlitzchen wie Jobverlust oder Umsatzeinbrüche bis zur Geschäftsaufgabe müßten jedem ganz egal sein, dem fiese Tabaklobby nicht wahnsinnig viel Geld zugeschoben hätte. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Die Tabaklobby spielt überhaupt eine Rolle in der Argumentation der Raucherfeinde, über die man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Daß die Tabakindustrie das Produkt, von dem sie lebt, nicht verboten sehen will, ist eigentlich ganz normal. Die Alkoholproduzenten würden sich ja auch gegen Verbote wehren (falls Islamisten oder Gesundheitsfanatiker einen solchen Anlauf unternehmen würden), und ebenso die Metzgereien (falls die Veganerbewegung dies fordern würde).  Aber eigentlich hat ja gerade die Tabakindustrie in den letzten Jahren einiges einstecken müssen, das ihr ganz sicher nicht gefallen hat. Eine ganze Reihe von Tabaksteuererhöhungen im Lauf der letzten Jahre zum Beispiel. Oder das Tabakwerbeverbot in Zeitschriften. Wie kommt das eigentlich, da die Tabakindustrie angeblich Jahr für Jahr dreistellige Millionenbeträge in die &#8220;politische Landschaftspflege&#8221; steckt &#8211; so der <a title="Vorwurf" href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=5287970/pv=video/nid=233454/180mv2y/index.html">Vorwurf</a>, den die &#8220;Ja-Sager&#8221;-Seite ihnen macht?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Mediale Hetze gegen Raucher </strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Autor dieser Zeilen hatte nie ein irgendwie emotionales Verhältnis zur Tabakindustrie &#8211; er kauft von ihnen hergestellte Produkte, mehr nicht. Aber im Jahre 2007, als begleitend zur Einführung der Bundes-Rauchverbote und der Länder-Rauchverbote eine mediale Hetze gegen Raucher von nie gekannter Gehässigkeit losbrach, hätte er es, um der Wahrheit die Ehre zu geben, doch recht beruhigend gefunden, eine so mächtige Lobby wie die Tabakindustrie auf seiner Seite zu wissen &#8211; und ob ein solcher Bündnispartner vielleicht doch ein bißchen anrüchig gewesen wäre, das hätte ihn gar nicht gekümmert. Leider war von der Tabaklobby aber nichts zu sehen und nichts zu hören. Im Gegensatz zur Pharmaindustrie, denn nach der Abschaffung der Raucherabteile bei der Bahn waren sofort alle Bahnhöfen mit Nicorette-Werbung zugepflastert, und in allen Zeitungen wurde für Raucherentwöhnungskurse geworben. An die Macht der Tabakindustrie glaubt er seither nicht mehr.</p>
<p class="MsoNormal">Fast schon als niedlich kann man den Betrag bezeichnen, den die Tabaklobby dem Aktionsbündnis gegen das totale Rauchverbot &#8211; übrigens absolut nicht heimlich, sondern in aller Offenheit! &#8211; gestiftet hat. Gerade mal 150.000 Euro von den angeblichen 128 Millionen Euro hatte der Deutsche Zigarettenverband dem Aktionsbündnis gegen das totale Rauchverbot beigesteuert. Das wären weniger als 0,1 Prozent des Betrags, den die Tabaklobby angeblich pro Jahr für solche Aktionen zur Verfügung hat. Und es ist weniger, als so mancher Wirt für <a title="Umbaumaßnahmen" href="http://www.bayern-sagt-nein.de/getfile.php?id=229">Umbaumaßnahmen</a> in seiner Gaststätte ausgegeben hat.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Das Volk hat beim Volksentscheid über das totale Rauchverbot nicht über das Schicksal der Tabaklobby zu entscheiden, sondern &#8211; unter anderem &#8211; über das der Wirte, die für teuer Geld Raucherbereiche eingerichtet haben. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Tabak gehört ebenso wie Alkohol zum Alltag der Gastronomie, also ist die Tabakindustrie jedenfalls ein Verbündeter, der in der Gastronomie ebenso naheliegend ist wie die Brauereien, über deren Teilnahme sich ja auch niemand aufregt. Daß die Ärzte- und Apothekerverbände sich mit der Ja-Sager-Seite verbündet haben, ist ebenfalls keine Überraschung, denn was könnten sich Kneipenwirte von ihnen auch versprechen? Den Ärzten ist ja nicht nur das Rauchen, sondern auch der Alkohol ein Dorn im Auge. Und beim Essen würden sie einem auch am liebsten alles verbieten, was einem schmeckt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ja beim Volksentscheid heißt Nein zu Spaß, Genuß und Lebensfreude</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der eigentliche <a title="Unterschied" href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=4439241&amp;l=ae47ff055c&amp;id=77572014149">Unterschied</a> zwischen den Unterstützern des Volksbegehrens und denen, die sich der Initiative „Bayern sagt Nein“ angeschlossen haben, ist keiner zwischen Gut und Böse, wie es manche  behaupten. Es ist der Unterschied zwischen Pflicht und Genuß. Wer käme denn auf den Gedanken, die Organisationen, die das Volksbegehren unterstützten, irgendwie mit Spaß, Genuß und Lebensfreude in Verbindung zu bringen? <strong>Von der Deutschen Krebshilfe bis zum Landessportbund, vom Berufsverband Kinderärzte bis zur WHO: Man braucht auch keine übersinnliche Begabung, um zu ahnen, daß allen diesen Organisationen ein Kneipensterben völlig egal wäre &#8211; oder vielleicht sogar nicht einmal schlecht ins Konzept passen würde.</strong> In Kneipen geht man nun einmal hauptsächlich, um Alkohol zu konsumieren. Wann hat Ihnen Ihr Hausarzt eigentlich zum letzten Mal geraten, öfter eine Kneipe zu besuchen? Vermutlich noch gar nie. Er wird Ihnen eher erzählt haben, Sie sollten nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und weniger essen. Das Problem mit dieser ganzen verlogenen Verbieterei ist: Die vielen Gesundheitsrisiken, denen Sie unfreiwillig ausgesetzt sind, interessieren dabei niemanden. Schichtarbeit zum Beispiel erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und Krebserkrankungen. Welcher Arzt rät einem Schichtarbeiter, sich eine gesündere Arbeit zu suchen? Wenn Sie arbeitslos werden, dann kann man Sie im Gegenteil sogar dazu zwingen, eine Schichtarbeit anzunehmen &#8211; und Sie werden Ihren Arzt kein Sterbenswörtchen dagegen sagen hören. Auch dann nicht, wenn Ihre Arbeit Sie wirklich krank macht. Verbieten wird er Ihnen dann nur das, was Ihnen nebenbei noch ein bißchen Freude machen könnte.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Genuß des Augenblicks vs. Verzicht für künftiges Wohlergehen </strong></p>
<p class="MsoNormal">Genau wie beim Geld, wo manche solche Angst haben, ihr Geld könnte ihnen ausgehen, daß sie jeden Pfennig dreimal herumdrehen, bevor er widerwillig ausgegeben wird, gibt es auch Menschen, die mit ihrer Gesundheit ebenso verfahren. Sie verzichten auf das Vergnügen des Moments und hoffen, dafür als Belohnung für immer gesund zu bleiben. Aber weil es natürlich keinen Spaß macht, so zu leben, wollen sie, daß alle anderen gezwungen werden, es ihnen gleich zu tun. Denn der bloße Anblick eines Menschen, der es sich gut gehen läßt, ist für so jemanden kaum zu ertragen. Aber was hat eigentlich die Gastronomie von solchen Leuten zu erwarten? Es ist kein Zufall, daß viele Wirte jeden Eid darauf schwören würden, daß an einem Raucher &#8211; nicht nur in der Kneipe, sondern auch im Restaurant &#8211; fast immer mehr verdient ist als an einem Nichtraucher. Raucher sind genußorientierter, ihnen ist der Spaß in der Gegenwart fast immer einen Tick wichtiger als die Hoffnung auf eine spätere Belohnung für ihren jetzigen Verzicht. Daß die Raucher nach dem Essen nicht mehr sitzenbleiben, sondern den &#8220;gemütlichen Teil&#8221; des Abends anderswo suchen, ist für Speiselokale durchaus spürbar, und auch ein vermehrter Zulauf von Nichtrauchern kann das nicht immer ganz ausgleichen. Aber in Kneipen sind Nichtraucher so in der Unterzahl, daß das Rauchverbot für viele der fast sichere Ruin wäre &#8211; so wie es auch schon in anderen Ländern geschehen ist.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wer beim Volksentscheid mit NEIN stimmt, der gibt damit also keine Stimme für die Tabaklobby ab, sondern für das Existenzrecht seiner Kneipe. </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Kinderschutz in der Kneipe? </strong></p>
<p class="MsoNormal">Jetzt in der Endphase des Wahlkampfs wird nicht nur der Popanz Tabaklobby zu einer ganz erstaunlichen Größe aufgeblasen. Auch der Kinderschutz muß als Begründung herhalten. Als Kneipengänger kann man sich da nur verwundert die Augen reiben. Denn was haben eigentlich Kinder in einer Kneipe verloren? „Aber die <a title="Festzelte" href="http://www.abendzeitung.de/bayern/193944">Festzelte</a>!“, fährt mir da eine Dame von der Gegenseite mit sich überschlagender Stimme ins Wort. „Kinder haben doch auch ein Recht darauf, Festzelte besuchen zu können! Und den gefährlichen Passivrauch kann man ihnen einfach nicht zumuten! Davon werden sie krank!“</p>
<p class="MsoNormal">Abgesehen davon, daß Leute, die in den sechziger und siebziger Jahren Kinder gewesen sind &#8211; meine Generation -, genau wissen, daß sie auch nicht öfter krank gewesen sind als heutige Kinder, obwohl wir damals alle noch überall und ganz selbstverständlich vollgeraucht wurden: In Wirklichkeit will diese Dame natürlich sagen: Eltern haben ein Recht darauf, ihre Kinder jederzeit und überall in Bierzelte zu schleppen, ob das ihren Kindern gefällt oder nicht. &#8220;Kinder würden rauchfreie Zelte wählen&#8221;, behauptet ein Plakat, mit dem für das Rauchverbot in Bierzelten geworben wird. <strong>In Wirklichkeit würden  Kinder statt rauchfreier Zelte sicherlich noch viel lieber ein paar Runden auf den Karussells drehen, während die Erwachsenen mit ihrem Bier in dem lauten, überfüllten Zelt beschäftigt sind. </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><a rel="attachment wp-att-793" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/724/schuetzlingsfest"><img class="alignleft size-full wp-image-793" title="schuetzlingsfest" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/schuetzlingsfest.jpg" alt="" width="305" height="223" /></a>Das Bierzelt als Kinderspielplatz?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Das Kind, das beim Oktoberfest oder sonstwo ausgerechnet das Festzelt für die größte Attraktion hält, möchte ich gerne kennenlernen. Die Kinder, die ich kenne, nehmen den Aufenthalt im Festzelt zwar meist ohne Murren, aber auch ohne Begeisterung hin. Es ist sozusagen der Preis, den sie ihren Eltern dafür zu zahlen haben, daß sie auch Karussell, Geisterbahn und Boxautos fahren, Lose, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte kaufen dürfen. Das sind nämlich die Dinge, die sie eigentlich auf der Festwiese machen wollen. Bierzelte mit ihrem Lärm und ihrem Gedrängel sind klar und eindeutig ein Erwachsenen- und kein Kindervergnügen, egal ob mit oder ohne Rauch. Wer wirklich glaubt, daß ausgerechnet sein Kind diesen unvermeidlichen Pflichtteil des Festbesuchs ernsthaft vermissen würde, der gibt sich einem frommen Selbstbetrug hin. Er will sich nicht eingestehen, daß der Bierzeltbesuch sein eigener kleiner egoistischer Wunsch ist, und nicht etwa eine kindgerechte Vergnügung.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wieso erscheint es neuerdings manchen Leuten so wichtig, Kinder ausgerechnet dort zu schützen, wo sie sich nur einen kleinen Bruchteil ihrer Zeit aufhalten? </strong>Der Festzeltbesuch findet für sie kaum öfter als zwei- bis dreimal im Jahr statt. Auch in Restaurants und Cafés halten sie sich vergleichsweise selten auf, und in Kneipen nehmen verantwortungsbewußte Eltern ihre Kinder überhaupt nicht mit. Wäre es den Verfechtern des Kinderschutzes in Bierzelten ernst mit dem, was sie vertreten, dann müßte in ihren Augen eine noch viel wichtigere Pflicht sein, das Rauchen in Wohnungen zu verbieten. Denn in der elterlichen Wohnung hält sich ein Kind ja viel längere Zeit auf als in allen gastronomischen Einrichtungen zusammen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Der Gesundheitsminister als Großer Bruder? </strong></p>
<p class="MsoNormal">Nach aktuell geltendem Recht ist es zwar nicht möglich, gegen Rauchen in der eigenen Wohnung vorzugehen, auch wenn sich dort Kinder aufhalten &#8211; Stichwort: Unverletzlichkeit der Wohnung -, aber das Grundgesetz ist in den letzten Jahren ja schon für weit weniger geändert worden, also sollte man lieber keine Wetten darauf abschließen, daß das auch so bleibt. Wo das Eigentums- und Hausrecht des Wirts seinen verfassungsrechtlichen Schutz verloren hat, da können auch die privaten Wohnungen diesen Schutz verlieren. Man bräuchte sich dafür nicht einmal neue Begründungen ausdenken: Alles, was für ein Rauchverbot in der Gastronomie spricht, spricht im Prinzip ja auch für ein Rauchverbot in Privatwohnungen. Und wenn in der Kneipe die Gegenargumente als unwichtig betrachtet werden, dann wird das auch im Fall von Privatwohnungen geschehen. Und warum sollte man sich dann nur für die Wohnungen interessieren, in denen Familien mit Kindern leben? Großeltern, Tanten, Onkel und Freunde der Familie werden mit den Kindern mindestens so oft besucht wie Festzelte &#8211; und wenn nicht, dann müßten die Kinder &#8211; wie in den Kneipen &#8211; trotzdem geschützt werden, weil es ja immer sein könnte, daß sie doch einmal in diese Wohnung gelangen. Werden dann vielleicht online überwachte Rauchmelder in jeder Wohnung Vorschrift, und der Gesundheitsminister wird zum Orwellschen Großen Bruder?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wer beim Volksentscheid mit NEIN stimmt, der gibt damit keine Stimme für die Tabaklobby ab, sondern für die Eigentumsfreiheit und das Hausrecht &#8211; heute die des Wirtes, morgen vielleicht aber schon die der eigenen Wohnung.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ein Blick über den Grenzzaun </strong></p>
<p class="MsoNormal">In fast ganz Deutschland gelten Nichtraucherschutzgesetze, die ganz ähnlich sind wie das, dessen Abschaffung in Bayern so vehement gefordert wird. Überall, wo die Grünen mit in die Regierung gelangen, versuchen sie, das zu ändern. In Hamburg hat die schwarz-grüne Regierung das Rauchen weiter eingeschränkt, und im Saarland hat die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP schon vor Monaten ein totales Rauchverbot beschlossen &#8211; genau die Regelung, die Sie auch in Bayern bekommen werden, falls Sie mit Ja stimmen.</p>
<p class="MsoNormal">Am 1. Juli sollte dieses Gesetz in Kraft treten. Aber das wird nun nicht geschehen. Denn der saarländische <a title="Verfassungsgerichtshof" href="http://www.lexisnexis.de/rechtsnews/verfgh-saarland-bisherige-ausnahmen-vom-rauchverbot-fuer-inhabergefuehrte-gaststaetten-gaststaetten-mit-nebenraeumen-und-kleingaststaetten-g-182851">Verfassungsgerichtshof</a> hat eine einstweilige Anordnung  getroffen, daß das alte Gesetz weitergelten muß, bis er darüber entschieden hat, ob</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">„<em>von Verfassungs wegen Übergangsregelungen und/oder ein finanzieller Ausgleich zugunsten derjenigen Gaststätteninhaber geboten sind, die durch die Anordnung eines strikten Rauchverbots in besonderer Weise belastet werden</em>“.</p>
<p class="MsoNormal">Damit sind Gaststätten gemeint,</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;">„<em>die nach Inkrafttreten der Regelung nicht mehr in derselben Art und Weise fortgeführt werden kann, sei es &#8211; wie bei Wasserpfeifenlokalen -, dass das prägende Angebot als solches nicht mehr aufrechterhalten werden darf, sei es &#8211; wie insbesondere in der getränkegeprägten Kleingastronomie -, dass das bisherige Angebot überwiegend Raucher anspricht, die die Gaststätte bei einem strikten Rauchverbot nicht mehr aufsuchen, mit der Folge, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen oder in ihrem gastronomischen Konzept grundlegend umgestaltet werden muss.</em>“</p>
<p class="MsoNormal">Auf gut Deutsch: Der saarländische Verfassungsgerichtshof überprüft, ob für Kneipen, die wegen des totalen Rauchverbots vor dem Ruin stehen, Übergangsregelungen getroffen werden müssen oder ob sie einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung haben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Der saarländische Verfassungsgerichtshof ist nun nach Meinung der Ja-Sager also sicher auch von der Tabaklobby gekauft worden. Nach ihrer festen Überzeugung hat ja eine Kneipe, die ohne rauchende Gäste vor der Pleite steht, gar keine Existenzberechtigung. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Im Saarland hat &#8211; wie in allen Bundesländern &#8211; in Wirklichkeit kaum jemand etwas gegen die alte gesetzliche Regelung gehabt. Es gab nach Inkrafttreten des Gesetzes keine Beschwerden mehr, und alle waren bereit, sich mit der Sache zu arrangieren. Die einzigen, die diese Gesetzesänderung unbedingt und unter allen Umständen haben wollten, waren die Grünen. Sie machten das totale Rauchverbot zur zentralen <a title="Bedingung" href="http://www.dermerkur.de/artikel/gekipptes_rauchverbot_riesige_blamage_fuer_jamaika-regierung/29064/473/13">Bedingung</a> für ihre Regierungsbeteiligung. Darauf wies die saarländische SPD hin, die mit den Grünen auch in Koalitionsverhandlungen gestanden war.  Es wäre nicht mehr als recht und billig, wenn die Grünen für den Schaden haftbar gemacht werden, den sie mit ihrer verbohrten Raucherfeindlichkeit angerichtet haben. <strong>Aber die Kosten, auch eventuelle Entschädigungszahlungen an die de facto enteigneten Wirte, werden natürlich wieder einmal am Steuerzahler hängenbleiben.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Im Saarland können die Bürger jetzt immer noch sagen: Das ist nicht unsere Schuld. Die blöden Politiker haben uns das eingebrockt. Dasselbe gilt für Hamburg, wo der DEHOGA auch eine Verfassungsbeschwerde <a title="plant" href="http://www.dehoga-hamburg.de/userfiles/file/PM_Gutachten_HmbPSchG.doc">plant</a>. In Bayern hat die Verfassung den Bürgern aber das Recht gegeben, selbst über das Schicksal der Kneipen, der Zigarren-Lounges und der Shisha-Bars zu entscheiden. Auch in Bayern wird es im Fall eines totalen Rauchverbots natürlich Verfassungsklagen geben. Und da es die bayerischen Wähler sind, die über ihr Schicksal entscheiden, ist es ausnahmsweise noch nicht einmal ungerecht, wenn die Kosten, die sich zum Beispiel durch Entschädigungszahlungen für die quasi enteigneten Wirte ergeben würden, am Ende beim Steuerzahler hängenbleiben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wer beim Volksentscheid mit NEIN stimmt, der gibt damit also keine Stimme für die Tabaklobby ab, sondern verhindert das Scheitern eines funktionsfähigen Kompromisses. Ein Scheitern, das ihn als Steuerzahler vielleicht noch teuer zu stehen kommen kann.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Daß den Rauchverbots-Befürwortern die Argumente längst ausgegangen sind, das beweist, daß ihnen nun, in der Endphase des Wahlkampfs, nur die allerbilligsten Totschlag-Phrasen übriggeblieben sind, um die Menschen von ihnen Zielen zu überzeugen: Die Verschwörungstheorie von der unheimlichen Bedrohung durch eine finstere Verschwörung der Tabaklobby und die Tränendrüsen-Masche mit den armen, hilflosen Kindern. Beides zielt mitten ins Bauchgefühl, soll ein Gefühl von Angst und Hilflosigkeit und Wut erzeugen und den gesunden Menschenverstand ausschalten.</p>
<p>In Wirklichkeit braucht niemand eine strengere Rauchverbots-Regelung, als sie jetzt schon existiert. Weder in den Bierzelten noch in den Kneipen. Das meint nicht nur die Tabaklobby. Das meinen auch die Wirte, die Bedienungen, die Köche, die Security-Leute und die Mehrzahl der Gäste. Das meinen Raucher, aber auch sehr viele Nichtraucher. Und das meint sogar der Inhaber des bislang einzigen <a title="Nichtraucher-Zelts" href="Siegfried Able, Wirt der Kalbs-Kuchl und Nichtraucher, hat die Briefwahlunterlagen schon daheim liegen. Sein Wiesn-Zelt ist als einziges komplett rauchfrei. Trotzdem wird Able gegen das Rauchverbot stimmen, &quot;aus Überzeugung&quot;. In den großen Festzelten sei ein Verbot nicht durchzusetzen.">Nichtraucher-Zelts</a> beim Oktoberfest, bei dem alle Nichtraucher, die Wert auf eine rauchfreie Atmosphäre im Festzelt legen, auch ohne gesetzliche Regelung voll und ganz auf ihre Kosten kommen sollten.</p>
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		<title>&#8220;Pro Rauchfrei? Nie gehört.&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xila</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wer oder was ist das eigentlich &#8211; Pro Rauchfrei?&#8221; hat sich vielleicht so mancher Nürnberger bei seiner morgendlichen Zeitungslektüre gefragt. Denn dort schaffte es der Name &#8220;Pro Rauchfrei&#8221; immerhin bis in die Überschrift.  Andere Zeitungen griffen die neueste Pressemitteilung des nach eigenen Angaben „größten und modernsten Nichtraucherverbands“ Deutschlands zwar auf, aber an weniger prominenter Stelle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a rel="attachment wp-att-797" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/694/jetzt-passts"><img class="alignleft size-full wp-image-797" title="jetzt-passts" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/jetzt-passts.jpg" alt="" width="269" height="166" /></a>&#8220;Wer oder was ist das eigentlich &#8211; Pro Rauchfrei?&#8221; hat sich vielleicht so mancher Nürnberger bei seiner morgendlichen Zeitungslektüre gefragt. Denn dort schaffte es der Name &#8220;Pro Rauchfrei&#8221; immerhin bis in die <a title="Überschrift" href="http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1243093&amp;kat=27">Überschrift</a>.  Andere Zeitungen griffen die neueste Pressemitteilung des nach eigenen <a title="Angaben" href="http://twitter.com/prorauchfrei">Angaben</a> „größten und modernsten Nichtraucherverbands“<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Deutschlands zwar auf, aber an weniger prominenter Stelle. Noch vor ein paar Jahren war Pro Rauchfrei in den Medien wesentlich präsenter als in letzter Zeit. Obwohl die Organisation sich der Interessengemeinschaft angeschlossen hatte, die das Volksbegehren organisierte, über das nun abgestimmt werden soll, ist es sehr viel stiller um Pro Rauchfrei geworden als in den Jahren 2007 und 2008. Über die Gründe zu spekulieren ist müßig, aber der Autor dieser Zeilen tippt darauf, daß Pro Rauchfrei einfach zu „unsexy“ ist. Dem Aktionsbündnis Nichtraucherschutz jedenfalls hat im letzten wie in diesem Jahr jemand anders Gesicht und Stimme verliehen. Dem Vorsitzenden von Pro Rauchfrei kann das kaum gefallen haben.</p>
<p class="MsoNormal">Aber immerhin ist er neben seiner langjährigen Aktivität als Nichtraucherschützer im <a title="Hauptberuf" href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-rauchmelder/?src=ST&amp;cHash=ac917bf44f">Hauptberuf</a> in einer Branche tätig, die gegen ein gewisses <a title="Imageproblem" href="http://www.verein-der-ehemaligen-awd-mitarbeiter-ev.de/">Imageproblem</a> anzukämpfen hat. Vorkenntnisse in PR-Arbeit darf man also beim ihm erwarten, und zweifellos fand er es hoch an der Zeit, den Namen Pro Rauchfrei endlich wieder in die Medien zu bekommen. So kam es zu der „repräsentativen“ Erhebung über das Rauchverbot, die angeblich beweisen kann, daß der aktuell gültige Nichtraucherschutz nicht funktioniert.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Was ist das eigentlich: eine repräsentative Erhebung?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Begriff „repräsentativ“ ist nicht präzise definiert. Dennoch gibt es ein paar Grundregeln, die bei einer repräsentativen Erhebung zu <a title="beachten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Repräsentativität">beachten</a> sind, wenn das Ergebnis wirklich die Realität widerspiegeln soll.  Im Jahre 1936 etwa gab es in den USA eine Wahlprognose, für die 2,5 Millionen Menschen befragt wurden, und eine zweite, die auf 500.000 Befragten beruhte. Die erste Prognose lag daneben, weil die Auswahl der Stichprobe nicht repräsentativ war. Die zweite benannte dagegen den Gewinner der Präsidentenwahl korrekt &#8211; Franklin D. Roosevelt -, obwohl die Stichprobe so viel kleiner war. Daß Pro Rauchfrei nach eigenen Angaben stolze 28 Prozent aller bayerischen Gaststätten <a title="befragt" href="http://www.pro-rauchfrei.org/pro-rauchfrei-ev/topthemen/tabaklobbyismus/29-gesetzgebung/1459-tabakqualmingaststaedten.html">befragt</a> haben will, bedeutet also noch lange nicht, daß die vorgelegten Zahlen alleine schon deshalb eine echte Aussagekraft besitzen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ist nun also Pro Rauchfreis Erhebung repräsentativ? </strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch wenn die Methodik nur teilweise offengelegt wurde: Das darf getrost bezweifelt werden. Knapp die Hälfte aller befragten Gaststätten befand sich beispielsweise in nur zwölf bayerischen Städten. Bayern besteht aber aus:</p>
<ul>
<li class="MsoNormal">25 kreisfreien Städten</li>
<li>28 Großen Kreisstädten</li>
<li>262 sonstigen Städten</li>
<li>386 Märkten</li>
<li>1.355 sonstigen Gemeinden</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Pro Rauchfrei hat 3409 Gaststätten in zwölf Städten befragt. Und 3836 Gaststätten in den restlichen 2044 Städten und Gemeinden des Freistaates Bayern.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Eine repräsentative Erhebung also. So, so. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Ein näherer Blick ergibt noch haarsträubendere Verzerrungsfaktoren. In München hat man sich etwa auf einen einzigen Stadtteil &#8211; Schwabing &#8211; beschränkt. 519 Gaststätten wurden dort befragt. Schwabing hat etwa 100.000 Einwohner, München insgesamt 1,35 Millionen. In Schwabing wurde wohl kaum ein Lokal bei der Befragung ausgelassen. Der Rest der Münchner Lokale wurde einfach ignoriert.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ein repräsentative Erhebung also. So, so. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch wie sich die Stichprobe der einzelnen größeren Städte zusammensetzen sollte, scheint niemand im Vorfeld errechnet und den Ermittlern vorgegeben zu haben. Das ist aber kaum ein Wunder. Denn auch wenn Pro Rauchfrei vollmundig behauptet: „Die Kosten der Erhebung wurden allein von Pro Rauchfrei getragen“ und damit suggeriert, es sei ein seriöses Marktforschungsunternehmen gegen Bezahlung mit der „repräsentativen Erhebung“ beauftragt worden, so war doch bei <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/Volksbegehren-Fur-echten-Nichtraucherschutz/77572014149?ref=mf#!/pages/Volksbegehren-Fur-echten-Nichtraucherschutz/77572014149?v=wall&amp;ref=mf">Facebook</a> (Antworten auf den Beitrag vom 15.6., 9.35 Uhr, Screenshot wurde erstellt) in einer Diskussion nachzulesen, daß es Mitglieder von Pro Rauchfrei und andere Unterstützer des Bündnisses waren, die auf ehrenamtlicher Basis diese telefonischen Befragungen vornahmen. Auch Pro Rauchfrei kann einem geschenkten Gaul kaum ins Maul schauen. Es ist keine allzu verwegene Annahme, daß an Daten eben genommen wurde, was von den Freiwilligen von alleine kam. Da gab es bestimmt eifrige und weniger eifrige Telefonierer, und an welchem Ort wieviele Gaststätten durchtelefoniert wurden, hing vor allem von diesem Eifer ab.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Eine repräsentative Erhebung also. So, so.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Die Zahlen der befragten Lokale in den zwölf einzeln genannten größeren Städten Bayerns stehen in genau dem merkwürdigen Mißverhältnis zueinander und zur Einwohnerzahl, wie das zu erwarten ist, wenn man eben das Datenmaterial nehmen muß, daß die freiwilligen Helfer einem beschaffen wollen und können. Nürnberg zum Beispiel hat 500.000 Einwohner. Dort wurden 628 Lokale befragt. Zu den 519 befragten Münchner Lokalen stünde das auch dann in einem krassen Mißverhältnis, wenn sich diese Lokale wirklich in ganz München befunden hätten (1,35 Mio. Einwohner) und nicht etwa nur in Schwabing (100.000 Einwohner).</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Eine repräsentative Erhebung also. So, so. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Aber gehen wir doch trotzdem einfach mal &#8211; nur als Arbeitshypothese &#8211; davon aus, die Erhebung von Pro Rauchfrei hätte tatsächlich die behauptete Aussagekraft über die aktuellen Verhältnisse in der bayerischen Gastronomie. In diesem Fall wären von „insgesamt 7.245 befragten Gastronomiebetrieben [...] 65,3% laut Angaben der Gastwirte komplett rauchfrei.“ In der Tat, das wären weniger absolute Nichtraucherbetriebe, als bislang vermutet. Aber so wenige, daß Nichtraucher nun deshalb den Weltuntergang ausrufen müßten? Das ihnen zur Verfügung stehende Angebot beschränkt sich außerdem nicht auf diese 65,3 Prozent. 8,9 Prozent der Gaststätten haben &#8211; wieder nach Angaben von Pro Rauchfrei selbst &#8211; neben einem Nichtraucherraum auch einen Raucherraum. Das Angebot für Nichtraucher, wenn beides zusammengezählt wird: 74,2 Prozent, also fast drei Viertel aller Gaststätten.</p>
<p class="MsoNormal">Dazu kommen noch weitere 4,7 Prozent der Gaststätten, die &#8211; erneut nach den Angaben von Pro Rauchfrei &#8211; nach außen hin Nichtraucherlokale sind, aber Übertretungen des Gesetzes dulden. Würden sie sich gesetzeskonform verhalten (wozu sie eigentlich verpflichtet sind), dann kämen wir mit 78,9 Prozent aller Gaststätten, die entweder ausschließlich oder neben Angeboten für Raucher auch solche für Nichtraucher haben, doch schon langsam in die Nähe der Zahlen, die laut Pro Rauchfrei von der „Tabaklobby“ frei erfunden sein sollen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn</strong></p>
<p class="MsoNormal">Gesetzesübertretungen, das mal ganz nebenbei, werden durch ein ausnahmsloses Rauchverbot auch nicht verhindert. Aus <a title="Großbritannien" href=" http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/656">Großbritannien</a> und <a title="Irland" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/475">Irland</a>, bei denen die Umsetzung als beispielhaft gilt (die unerwünschten Nebenwirkungen für die Gastronomen dabei einmal ausgeklammert),  ist bekannt, daß hohe Geldbeträge eingesetzt wurden, um die Einhaltung des Rauchverbots zu kontrollieren. Wenn in Bayern künftig auch die Gaststätten, in denen das Rauchen heute ganz offiziell erlaubt ist, es ihren Gästen künftig verbieten müssen, ist nicht weniger, sondern sogar noch viel mehr Kontrollaufwand nötig. Wo sollen wir in Bayern eigentlich in den heutigen Zeiten das Geld dafür hernehmen, das die Iren und Engländer zu Wirtschaftsboomzeiten natürlich noch aus der Portokasse zahlen zu können glaubten? Bleiben also nur Zufallsstichproben, die begleitend zu anderen Kontrollen stattfinden, um die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten. Oder Anzeigen von Gästen. Nach Angaben des Münchner KVR werden allerdings nur wenig Gesetzesübertretungen &#8211; und in letzter Zeit sogar immer <a title="seltener" href="http://www.abendzeitung.de/bayern/192564">seltener</a> &#8211; zur Anzeige gebracht.  7800 Gaststätten insgesamt, mal 30 Öffnungstage, mal &#8211; sagen wir mal ganz willkürlich: durchschnittlich 100 Gäste pro Lokal &#8211; und dann gab es im Januar nur 44 Anzeigen und im Mai sogar nur noch 19? So schlimm kann es da eigentlich doch gar nicht sein mit den Gesetzesübertretungen.</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Wenn ein Nichtraucher den Wirt seines Stammlokals anzeigt, wird er künftig nicht mehr bedient!&#8221;, kann man dagegen einwenden. Und völlig zu Recht! Anzeigen sind ja immer eine zweischneidige Sache. Die anonymen Denunziationen, wie sie Pro Rauchfrei als Serviceleistung anbietet, sind bequem und ermöglichen auch dem größten Feigling, sich bei seinem Wirt nach einer Anzeige weiterhin unbesorgt blicken lassen zu können. Aber diese Vorgehen ist auch unter Nichtrauchern nicht gerade jedermanns Geschmack &#8211; erfreulicherweise, denn ein solches doch etwas anrüchiges Instrument nicht zu nutzen, beweist einiges an sittlicher Reife. Aber was nun machen, wenn man seinen Wirt nicht anzeigen, aber trotzdem in seinem Lieblingslokal verhindern will, daß manchmal &#8211; etwa zu bestimmten Tageszeiten &#8211; verbotenerweise geraucht wird?</p>
<p class="MsoNormal">Sich hier auf Rufe nach dem Gesetzgeber zu beschränken, ist keine besonders erwachsene Einstellung.  Abstimmen kann man in solchen Fällen immerhin noch mit den Füßen. So, wie es die Raucher in ihre (legalen) Raucherlokale zieht, wird ein Lokal ohne eine illegale Raucherlaubnis sich ganz sicher über neu zugewanderte nichtrauchende Gäste freuen. Auch Pro Rauchfrei bestreitet ja nicht, daß solche Lokale die Mehrheit ausmachen: 66 Prozent aller Speiselokale und 75 Prozent aller Cafés seien, so deren Angaben, reine Nichtraucherbetriebe, die auch über keinen Raucherbereich verfügen. Jetzt mal im Ernst: Warum sollten Raucher denn unbedingt ein Lokal vorziehen, in dem sie jederzeit bei einer Kontrolle einen Bußgeldbescheid bekommen können, wenn ihnen auch ausgewiesene Raucherlokalen oder Raucherbereiche von Lokalen zur Verfügung stehen? Die &#8220;Illegalen&#8221; unter den Lokalen, in denen geraucht wird, sitzen in Wirklichkeit zwischen allen Stühlen und werden sich früher oder später in eine der beiden legalen Richtungen orientieren müssen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nichtraucher-Notstandsgebiete?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Notstand, behauptet Pro Rauchfrei bestünde aber auch gar nicht bei dieser Art von Lokalen: 77 Prozent der sogenannten „getränkegeprägten“ Gastronomie seien schließlich Raucherkneipen, und bei Diskotheken und Musikbetriebe seien es sogar 78 Prozent. Halten wir an dieser Stelle einen Moment inne, um uns die gesetzlichen Vorschriften noch einmal in <a title="Erinnerung" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/463">Erinnerung</a> zu rufen. Reine Rauchergaststätten haben nach dem aktuell gültigen Gesetz ja bekanntermaßen strenge Voraussetzungen zu erfüllen. Sie müssen</p>
<ul>
<li class="MsoNormal"><em>getränkegeprägten Gaststätten sein</em></li>
<li><em>weniger als 75 qm Gastfläche haben</em></li>
<li><em>und keinen abgetrennten Nebenraum</em></li>
<li><em>Kinder und Jugendliche dürfen keinen Zutritt haben</em></li>
<li><em>im Eingangsbereich müssen sie in deutlich erkennbarer Weise gekennzeichnet sein</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Es reicht dabei keineswegs, nur eine dieser Voraussetzungen zu erfüllen.</p>
<ul>
<li class="MsoNormal"><em>Getränkegeprägte Gaststätten mit mehr als 75 Quadratmeter Fläche sind automatisch Nichtraucherlokale</em></li>
<li><em>Speiselokale mit weniger als 75 Quadratmeter Fläche sind automatisch Nichtraucherlokale</em></li>
<li><em>Getränkegeprägte Lokale ohne Kennzeichnung als Raucherlokal sind automatisch Nichtraucherlokale</em></li>
<li><em>Getränkegeprägte Lokale mit Nebenraum sind automatisch (im Hauptraum) Nichtraucherlokale</em></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">In Diskotheken zum Beispiel darf nach dem Gesetz im Hauptraum keinesfalls geraucht werden. Wenn 78 Prozent von ihnen Raucherbetriebe sein sollen, dann ist damit nicht gemeint, daß dort überall, auch auf der Tanzfläche, geraucht werden darf, sondern dann besteht dort nichts Schlimmeres als ein Nebenraum für Raucher. <strong>Wo es doch anders ist, wird gegen das jetzt gültige Gesetz verstoßen. Das ließe sich schon jetzt auf genau dieselbe Weise verhindern, mit der es auch mit einem neuen Gesetz geschehen müßte. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Wieviele Diskotheken insgesamt eigentlich überprüft wurden und in wievielen davon legal in Nebenräumen sowie in wievielen illegal geraucht wurde, diese Frage muß offen bleiben. <strong>Pro Rauchfrei hat sich dazu nämlich gar nicht dazu äußert. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Für die 34 Prozent Speiselokale, in denen nach Pro Rauchfrei geraucht werden darf, gilt ähnliches. Diese 34 Prozent unterteilen sich in</p>
<ul>
<li class="MsoNormal"><span style="mso-list: Ignore;"></span>Speisegaststätten mit einem Raucherraum</li>
<li>Speisegaststätten, in denen das Gesetz übertreten wird und</li>
<li>Gaststätten, in denen man neben Getränken auch etwas zu essen bekommen kann, ohne daß sie deshalb aber als Speisegaststätten zu gelten hätten. Denn ein Raucherlokal darf auch „einfache Speisen“ anbieten.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Auch hier ist den Zahlen von Pro Rauchfrei nicht zu entnehmen, welche Anteile die beiden ersten Fälle einnehmen. Fall 3 läßt sich durch eine telefonische Befragung ohnehin nicht ermitteln.<strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Der Dorfwirt als Dorfdiktator</strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch regional gebe es große Unterschiede, so Pro Rauchfrei weiter. In Landgemeinden werde in mehr Gaststätten (40 Prozent) geraucht als in den Großstädten (33 Prozent). „In den ländlichen Regionen Bayerns sind es die Inhaber der einzigen Gaststätte vor Ort, die darüber entscheiden, ob die Bevölkerung dort rauchfrei ausgehen kann. Eine Wahlfreiheit gibt es hier nicht“, folgert Pro Rauchfrei.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist natürlich eigenartig. Hat denn die klassische bayerische Dorfwirtschaft, um die es ja in solchen Fällen meistens gehen sollte, nicht traditionell meistens mehr als einen einzigen Raum? V<strong>ergeblich sucht man in Pro Rauchfreis Ausführungen nach Angaben, bei wievielen dieser 40 Prozent es sich denn um reine Raucherlokale handelt und bei wievielen die Raucherlaubnis in einem Raucherraum besteht, der neben einem Nichtraucherraum existiert. </strong></p>
<p class="MsoNormal">Und überhaupt: Bei wievielen der von Pro Rauchfrei befragten Lokale handelte es sich eigentlich um solche Dorfwirtschaften? Wir erinnern uns: In zwölf von 25 kreisfreien Städten hatte Pro Rauchfrei 3409 Gaststätten befragt. Die restlichen 3836 Gaststätten verteilten sich auf</p>
<ul>
<li class="MsoNormal">die restlichen 13 kreisfreien Städte</li>
<li>28 Große Kreisstädte</li>
<li>262 sonstige Städte</li>
<li>386 Märkte</li>
<li>1.355 sonstige Gemeinden</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">Wieviele der befragten Lokale befanden sich also nun in den 1.355 „sonstigen Gemeinden“? Nur unter diesen können sich ja auch die sprichwörtlichen Dörfer mit nur einem einzigen Lokal mitverbergen. Die Frage muß offen bleiben, und das ist schade. Denn wüßten wir sie, könnten wir als nächstes fragen, wieviele jener Lokale eigentlich von der Raucher-Nebenraum-Lösung Gebrauch machen. Und dann wären wir in jedem Fall schon etwas näher an einer Antwort auf die Frage, ob Nichtraucher, die in Dörfern mit nur einem einzigen Lokal leben, wirklich hilflos der Willkür der dortigen Wirte ausgeliefert sind oder nicht.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Der Verdacht liegt nahe, daß die Zahl der reinen Raucherlokale in den &#8220;sonstigen Gemeinden&#8221;, sehr, sehr klein ausgefallen ist. Denn wäre mit ihr Eindruck zu schinden, dann hätten wir sie doch ganz bestimmt erfahren. </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Mut zur Lücke oder Angst vor der Vollständigkeit?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Je mehr man sich mit den Lücken in den sonst größtenteils ja sehr ausführlichen Informationen befaßt, die von Pro Rauchfrei bereitgestellt wurden, desto mehr fragt sich, ob es wirklich ein Zufall ist, daß ausgerechnet diese Lücken enthalten sind. Eines jedenfalls ist sicher: Pro Rauchfrei wäre es überhaupt nicht gelegen gekommen, hätte die sogenannte „repräsentative Erhebung“ erbracht, daß die &#8220;Propaganda der Tabaklobby&#8221; stimmt und wirklich nur noch in zehn bis 15 Prozent aller Lokale geraucht wird. Ein solches Ergebnis hätte man wohl nur noch stillschweigend in der Schublade verschwinden lassen können &#8211; was den über 50 ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit geopfert haben, aber sicherlich kaum hätte vermittelt werden können. Betrachtet man das jetzige Ergebnis, darf vermutet werden, daß es bei aller statistischen Kosmetik für Pro Rauchfrei eine ziemliche Enttäuschung gewesen sein muß. <strong>Denn, jetzt mal ehrlich: Was für eine Sensationsmeldung soll das eigentlich sein, daß 80 Prozent aller gastronomischen Betriebe &#8211; jedenfalls auf dem Papier &#8211; ihr Angebot entweder ausschließlich an Nichtraucher richten oder an Raucher und Nichtraucher? </strong>Wäre es umgekehrt, könnte man ja noch verstehen, daß nach Änderungen verlangt würde.  Aber eigentlich ist die Nichtraucherwelt doch auch dann fast völlig in Ordnung, sollten Pro Rauchfreis Erhebungen tatsächlich repräsentativ sein &#8211; sprich: ein realistisches Bild der bayerischen Gastronomie widerspiegeln. Woran nach den bisher zur Verfügung stehenden Angaben durchaus noch gezweifelt werden darf.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Rauchfreie Gesellschaft und totale Rauchfreiheit</strong></p>
<p class="MsoNormal">Eine Organisation wie „Pro Rauchfrei“, kann sich damit freilich nicht zufriedengeben, denn auf ihrer Agenda steht nun einmal das totale Rauchverbot in der Gastronomie, und das außerdem nur als einer von vielen Schritten hin zur laut <a title="Satzung" href="http://www.pro-rauchfrei.org/ueber-uns/der-verband-pro-rauchfrei/satzung.html">Satzung</a> angestrebten „rauchfreien Gesellschaft“ &#8211; eine Wortschöpfung, die George Orwell sicherlich freudig in die von ihm erfundene Kunstsprache „<a title="Neusprech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech">Neusprech</a>“  mit aufgenommen hätte, hätte er zu seiner Zeit schon Forderungen nach „Rauchfreiheit“ voraussehen können. In „Neusprech“, erfunden für den berühmten Roman „1984“, existiert der Begriff „Freiheit“ nämlich ebenso wie in der &#8220;Rauchfreiheit&#8221; und auch im Namen Pro Rauchfrei ausschließlich im Sinne einer „Freiheit von &#8230;“ (z. B. „frei von Mundgeruch“). Die „Freiheit zu &#8230;“ („frei zu entscheiden“, frei zu tun“) kommt in dieser Sprache gar nicht vor. Auch nach der Neusprech-Sprachlogik könnte mit „Rauchfreiheit“ nur die Freiheit von Rauch, aber nicht die Freiheit zu rauchen gemeint sein.</p>
<p class="MsoNormal">Der Roman „1984“ beschreibt bekanntermaßen einen totalitären Staat. Die in diesem Staat gesetzlich vorgeschriebene Kunstsprache ist keine zufällige Entwicklung, sondern eigens dafür erfunden, das Denken der Bewohner in möglichst engen, leicht kontrollierbaren Bahnen zu halten und somit zu verhindern, daß sie beginnen, „Gedankenverbrechen“ zu begehen &#8211; also Dinge zu denken, die ihnen zu denken verboten wurde, damit sie dem Staat nicht unbequem oder gar gefährlich werden können. Zum Beispiel über das Konzept der „Freiheit zu &#8230;“ nachzudenken. Leisten wir uns also den Luxus, genau darüber nachzudenken. Noch verbietet uns das nämlich niemand!</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Das Denken den Befreiern überlassen?</strong></p>
<p class="MsoNormal">Was macht die &#8220;Rauchfreiheit&#8221; eigentlich aus der „Freiheit zu &#8230;“ des Wirts und seiner Gäste? Und was macht darüber hinaus eigentlich die ganze Passivrauchhysterie mit der Freiheit all derer, die davon betroffen sind &#8211; gerade denen, die besonders fest daran glauben und sich in panischer Angst vor dem Kontakt mit Tabakrauch zu schützen versuchen und die &#8220;Freiheit von &#8230;&#8221; mit solcher Vehemenz fordern? Tabakrauch hat in Wirklichkeit gar keine anderen krebserregenden Inhaltsstoffe als andere pflanzliche Verbrennungsprodukte. Wo Kinder um ein <a title="Kartoffelfeuer" href="http://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Kartoffelfeuer-fuer-die-Kleinen;art596,2176401">Kartoffelfeuer</a> sitzen, das inzwischen den Status einer schönen und erhaltenswerten Tradition hat, die man Kindern unbedingt vermitteln müsse, bekommen sie das Nikotin außerdem gratis noch mit dazu, denn Nikotin ist in allen <a title="Nachtschattengewächsen" href="http://sneaker.cfg-hockenheim.de/referate/inhalt/nikotin/">Nachtschattengewächsen</a> enthalten. Wie groß oder klein die Gefahr durch Passivrauch (und Kartoffelkraut) auch sein mag: Die „rauchfreie“, also die „von Rauch befreite“ Gesellschaft &#8211; ist sie wirklich ein Ziel, das für die zu Befreienden wichtig oder auch nur erstrebenswert ist?</p>
<p class="MsoNormal">Und was sind das eigentlich für Leute, die uns „befreien“ wollen? Durch einen puren Zufall stolperte der Autor dieser Zeilen bei einer Recherche über eine spontane <a title="Freudenbekundung" href="http://twitter.com/prorauchfrei">Freudenbekundung</a> der Nichtrauchertruppe „Pro Rauchfrei“ nach dem erfolgreichen Volksbegehren bei Twitter. Die lautete folgendermaßen: <strong>„und erst Bayern und dann die ganze Welt!“</strong> Da glaubt man fast, die im Gleichschritt marschierenden Stiefeltritte als Geräuschuntermalung zu hören.</p>
<p class="MsoNormal">Möchte wirklich im Ernst irgendjemand von diesen Leuten „befreit“ werden? Nur wer dazu aus voller Überzeugung JA sagen kann, für den ist auch beim Volksentscheid am 4. Juli ein JA die richtige Antwort. Wir anderen &#8211; und das wird hoffentlich auch in diesen Zeiten immer noch die deutliche Mehrheit sein &#8211; sagen NEIN. Weil wir wissen, daß wir in einer Gesellschaft, die sich nur auf &#8220;Freiheiten von &#8230;&#8221; gründet, in Wirklichkeit unfrei sein würden.</p>
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		<title>Aufklärung tut not</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>desec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch weiß längst nicht jeder, welche Auswirkungen sein Kreuzchen beim Volksentscheid am 4. Juli hat und wie wichtig es ist, mit NEIN zu stimmen (und nicht etwa für „Ja“ oder der Abstimmung fernzubleiben). Deshalb haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten – kurz gefasst – auf einem Zettel untergebracht, der möglichst schnell möglichst viel Verbreitung finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-689" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/672/aufklaerung"><img class="alignleft size-full wp-image-689" title="aufklaerung" src="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/aufklaerung.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Noch weiß längst nicht jeder, welche Auswirkungen sein Kreuzchen beim Volksentscheid am 4. Juli hat und wie wichtig es ist, mit <strong>NEIN</strong> zu stimmen (und nicht etwa für „Ja“ oder der Abstimmung fernzubleiben).</p>
<p>Deshalb haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten – kurz gefasst – auf einem Zettel untergebracht, der möglichst schnell möglichst viel Verbreitung finden sollte.</p>
<p>Nachstehend finden Sie den vollständigen Text dieses Zettels, und darunter die Möglichkeit, ihn als PDF herunterzuladen.</p>
<hr /><strong><span style="text-decoration: underline;">Was ist ein Volksentscheid?<br />
</span></strong>Ein Volksentscheid ist eine Abstimmung unter allen Wahlberechtigten. Er funktioniert wie eine Wahl, nur dass man beim Volksentscheid nur entweder „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen kann. Und zwar zu einem Gesetzentwurf, den jemand eingebracht hat. Gewinnt „Ja“, wird der Entwurf automatisch zum Gesetz. Gewinnt „Nein“, ist der Entwurf abgelehnt und alles bleibt, wie es bisher ist.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Worum geht’s diesmal?<br />
</span></strong>Eine sehr, sehr kleine Partei namens ÖDP will unter Führung eines jungen Mannes aus Passau das <strong>absolute</strong> Rauchverbot in Bayerns Gastronomie durchsetzen. Sie legt einen Gesetzentwurf vor, nach dem <strong>nirgendwo</strong> mehr in einem Wirtshaus oder einer Kneipe das Rauchen erlaubt wäre. Das nennt sie „echten Nichtraucherschutz“. Sie will die Nichtraucher also auch dort „schützen“, wo gar keiner geschützt werden will. Raucherclubs wie zu Zeiten des früheren absoluten Rauchverbots wären auch nicht mehr erlaubt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kommen die damit durch?<br />
</span></strong>Sicher ist, dass die Raucherfeinde allesamt zur Abstimmung gehen und mit „Ja“ stimmen werden. Das Ergebnis wird davon abhängen, wieviele Leute <strong>gegen</strong> das brutale Verbotsgesetz stimmen. Jeder, dem auch nur ein bisschen daran liegt, dass wir nicht zum Verbotsstaat verkommen, muss unbedingt hingehen und mit einem „<strong>Nein</strong>“ den Gesetzentwurf ablehnen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wann ist die Abstimmung und wie lange dauert sie?<br />
</span></strong>Der Volksentscheid ist am Sonntag, dem <strong>4. Juli 2010</strong> und dauert nur diesen einen Tag.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was muss man da tun?</span></strong><br />
Sie haben bereits per Post eine Wahlbenachrichtigung von der Wahlbehörde erhalten. Darin ist das Wahllokal genannt, wo Sie in einer Kabine ihr Kreuzchen machen können. Es geht also diesmal nicht um eine Unterschrift, sondern „nur“ um dieses Kreuzchen, aber das ist sehr wichtig.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was ist, wenn ich mit „Ja“ stimme?</span></strong><br />
„Ja“ heißt: „Ja, ich will diese Gesetzesverschärfung. Ich gebe dem jungen Mann Recht: Die Raucher sollen auch aus ihren letzten Raucherkneipen geworfen werden! Ja, es ist in Ordnung, wenn durch ein noch schärferes Gesetz Wirte Pleite gehen und die Raucher noch mehr diskriminiert werden.“<br />
<em>Achtung: „Ja“ bedeutet <strong>nicht</strong>: „Ich bin für Nichtraucherschutz“, denn der ist ja bereits gesetzlich verankert. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn Sie den extremen Gesetzentwurf der ÖDP ablehnen.</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was ist, wenn ich mit „Nein“ stimme?<br />
</span></strong>„Nein“ heißt: „So langsam reicht’s jetzt. Wir haben ein funktionierendes Gesetz, mit dem Nichtraucher und Raucher einigermaßen leben können. <strong>Nein</strong>, ich gehöre nicht zu denen, die alles nochmal verschärfen wollen. <strong>Nein</strong>, ich lasse mich nicht weiter aufhetzen, nur weil ein junger Mann sich das so einbildet. <strong>Nein</strong>, ich bin nicht dafür, dass immer mehr verboten wird. Genug ist genug!“<br />
<em>Achtung: „Nein“ bedeutet <strong>nicht</strong>: „Ich bin gegen Nichtraucherschutz“. Der bereits bestehende Nichtraucherschutz bleibt erhalten!</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Was ist, wenn ich gar nicht abstimme?<br />
</span></strong>Wichtig: Es ist diesmal etwas völlig anderes als beim Volks<em>begehren </em>letzten Dezember.  Da war es so, dass diejenigen unterschreiben gegangen sind, die das totale Verbot wollten – oder das Märchen glaubten, der Nichtraucherschutz würde sonst wieder aufgehoben.<br />
Diesmal aber müssen gerade diejenigen hingehen, die damals nicht gefragt wurden und mit der Verbieteritis nichts am Hut haben.<br />
Wenn Sie nicht mit abstimmen, unterstützen Sie damit leider die Verbotsfans. Nicht hinzugehen ist also etwa dasselbe wie ein „Ja, ich will das totale Verbotsgesetz“.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wenn ich am 4. Juli aber nicht da bin?<br />
</span></strong>Dann nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Briefwahl!<br />
Es kommt auf jede Stimme an, auf jedes „Nein“. Verbotswahn hat es so an sich, dass nach immer mehr Verboten verlangt werden wird; dies ist also nur der Anfang. Wir müssen ihn jetzt aufhalten und damit auch Brüssel sagen, dass wir das in Bayern nicht wollen. Mit einem schallenden „Nein!“. Es ist für lange Zeit die letzte Gelegenheit.</p>
<hr />Hier der Zettel als PDF zum Ausdrucken, Fotokopieren und Verbreiten.<br />
Es gibt 3 Versionen (der Text ist überall derselbe):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-673" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/672/fragen-zum-volksentscheid_a5">fragen-zum-volksentscheid_A5.pdf</a> enthält den Zettel im DIN-A5-Format (das ist halb so groß wie DIN A4)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-680" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/672/fragen-zum-volksentscheid_a5_2x">fragen-zum-volksentscheid_A5_2x.pdf</a>  enthält den Zettel im DIN-A5-Format zweimal nebeneinander auf einem DIN-A4-Blatt.<br />
Da es sich dabei um ein Querformat handelt, müssen Sie im Acrobat Reader vor dem Ausdruck ggf. &#8220;Automatisch drehen und zentrieren&#8221; aktivieren.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-681" href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/672/fragen-zum-volksentscheid_a4">fragen-zum-volksentscheid_A4.pdf</a> ist eine DIN-A4-Version des Zettels, z.B. zum Aushang in Lokalen geeignet.</p>
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		<title>Das Video zum Volksentscheid</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 11:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rauchverbot]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es nach dem Willen der EU geht, wird Europa bald überzogen mit einem Heer an Spitzeln und Denunzianten, eine spezielle Raucherpolizei soll die Rauchverbote überwachen und Schauprozesse mit rauchenden Prominenten sollen durchgezogen werden. Die ARD hat in der Sendung Report Bayern dieses Thema bereits aufgegriffen, auch bei Rauchernews gab es einen Artikel darüber, ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es nach dem Willen der EU geht, wird Europa bald überzogen mit einem Heer an Spitzeln und Denunzianten, eine spezielle Raucherpolizei soll die Rauchverbote überwachen und Schauprozesse mit rauchenden Prominenten sollen durchgezogen werden.</p>
<p>Die ARD hat in der Sendung <a href="http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-nichtraucherschutz-ID1267788592989.xml" target="_blank">Report Bayern</a> dieses Thema bereits aufgegriffen, auch bei <a href="http://www.rauchernews.de/news/2010/01/27/eu-will-raucher-erziehen/" target="_blank">Rauchernews</a> gab es einen Artikel darüber, ebenso auf <a href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/449" target="_blank">unseren Seiten</a>.</p>
<p>&#8220;Nein beim Volksentscheid&#8221; und &#8220;Fairness für Raucher&#8221; haben aus diesem Anlass einen kleinen Film gedreht, der aufzeigt, was passieren kann, wenn die ÖDP den Verbotsentscheid am 4. Juli gewinnen sollte.</p>
<p><a href="http://www.nein-beim-volksentscheid.de/wp/archives/659"><em>Klick um das Video zu sehen.</em></a></p>
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